Koggethon

Die lange Nacht der Informatik

im Deutschen Schifffahrtsmuseum

Anmeldung unter koggethon@hs-bremerhaven.de

Info

Was haben Informatik und Kultur miteinander zu tun? Welche Berührungspunkte gibt es zwischen Informatikstudiengängen und Kultureinrichtungen? Wie können an Informatik Interessierte Kulturerleben mitgestalten? Diesen Fragen möchten wir auch beim diesjährigen Koggethon wieder nachgehen und kleine Experimente starten.

Lehrende und Studierende aus höheren Semestern der Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik sowie Digitalisierung, Innovation und Informationsmanagement der Hochschule Bremerhaven haben gemeinsam mit Wissenschafler*innen des Deutschen Schifffahrtsmuseums die lange Nacht der Informatik im Schifffahrtsmuseum vorbereitet. Eine Umgebung für Web-Programmierung wurde aufgebaut. Bootsmodelle, die mit Minicomputern ausgestattet sind und mit denen bereits das vergangene Erstsemester erste Schritte in die Informatik unternommen hat, können programmiert und mit dem Smartphone im Wasserbecken des Deutschen Schifffahrtsmuseums ferngesteuert werden. Es besteht die Möglichkeit die Bootsfahrten live auf einem 3D-Fernseher zu verfolgen. Ein Multitouchtisch kann als virtuelle Umgebung zum Drehen und Navigieren eines 3D-Modells der Kogge genutzt werden. Sogar ein 3D-Drucker steht zur Verfügung, um konstruierte Modelle zu drucken. All dies kann genutzt werden, um eigene Experimente zu entwickeln. In einer solchen Umgebung wollen wir zeigen, dass die Informatik spannende Möglichkeiten bietet und Museumsobjekte "anfassbar" werden. Deshalb laden wir Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse sowie an der Informatik interessierte Studierende und Bürger*innen ein, sich am Samstag, den 16. Juni ab 18 Uhr eine Nacht lang den Herausforderungen gemeinsam zu stellen, bis am nächsten Morgen die eine oder andere Idee im Team umgesetzt ist.

Mit dem Koggethon wollen wir allen Beteiligten erste oder für Erfahrene auch neuartige Einblicke in die Informatik und den Umgang mit Algorithmen ermöglichen und in einer angenehmen und intensiven Arbeitsatmosphäre mit sehr viel Spaß unser Kulturerleben gemeinsam gestalten. Wir wollen zeigen, dass Programmieren durchaus kommunikativ ist und Informatik kreative Tätigkeiten beinhaltet. In Teamarbeit innovative Ideen entwickeln, in Modelle übertragen und mit Prototypen erkunden, wie diese sich digitalisieren und programmieren lassen, sind typische Herangehensweisen der Informatik. Gerade auch interessierte Schülerinnen und Schüler können das beim Koggethon - unterstützt von erfahreneren Informatik-Studierenden - ausprobieren. Das Thema Kogge und der Kontext des Deutschen Schifffahrtsmuseum machen zudem deutlich, dass Ergebnisse der Informatik auch für kulturelle Zwecke nutzbringend eingesetzt werden können. Technik- und Kulturwissenschaften rücken hier auf ganz praktische Weise näher zusammen.

Die Veranstalter*innen gehen davon aus, dass der Koggethon als "Informatik zum Anfassen" auch in diesem Jahr wieder viel Zuspruch findet. Einen kleinen Eindruck liefern vielleicht die Bilder vom Koggethon 2017.

Interessierte melden sich bitte mit Namen und Alter unter koggethon@hs-bremerhaven.de an. Minderjährige Teilnemende müssen eine Einverständniserklärung der Eltern mitbringen. Die Anmeldedaten werden nur zum Zwecke der Abwicklung des Koggethons gespeichert und anschließend gelöscht.

Veranstaltungsrahmen

ab 18 Uhr Ankommen und sich mit der Umgebung im Deutschen Schifffahrtsmuseum vertraut machen
ab 19 Uhr Eine kleine Einführung in Web-Programmierung
ab 20 Uhr Entwickeln von kleinen Projektideen im Team
um 24 Uhr Mitternachtsführung durch das Deutsche Schifffahrtsmuseum
ab 1 Uhr Weiterentwicklung der Projektideen
ab 7 Uhr Frühstück und Vorstellung der Ergebnisse

Da wir gemeinsam die lange Nacht der Informatik gestalten, ist der Veranstaltungsrahmen nur eine kleine Orientierung. Es empfiehlt sich, einen vorhandenen Laptop mitzubringen. Eine Teilnahme ohne Laptop ist aber auch möglich. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum versorgt uns mit Essen und Getränken. Für geschlechtergetrennte Rückzugsräume ist gesorgt – es bedarf lediglich eines Schlafsackes und einer Isomatte. Wer nicht die ganze Nacht dort verbringen will, kann natürlich auch am nächsten Morgen wiederkommen.